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Joint Warrior 2017

Joint Warrior 2017: Europas größtes Manöver beginnt

In See, 24.03.2017.
Vor der schottischen Nordwestküste findet vom 26. März bis 6. April „Joint Warrior 17-1“ statt. An dem britischen Großmanöver mit internationaler Teilnahme sind auch vier Schiffe der Deutschen Marine beteiligt.

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Die Flagge der NATO und die des Vereinigten Königreichs wehen gemeisam im Wind (Quelle: Royal Navy)

„Joint Warrior“ wird vom „Joint Tactical Exercise Planning Staff“ des britischen Verteidigungsministeriums organisiert, und soll die britischen Teilstreitkräfte Marine, Heer und Luftwaffe in der engen Kooperation trainieren. Regelmäßig sind hierzu NATO-Partner eingeladen.

Der erste Übungsabschnitt, „Joint Warrior 17-1“ umfasst dieses Jahr rund 13.000 Soldaten sowie 35 Schiffe und mehr als 50 Luftfahrzeuge aus elf Nationen – neben Großbritannien selbst Belgien, Deutschland, Dänemark, Estland, Niederlande, Norwegen, Frankreich, Schweden, Spanien und die USA.

Die Deutsche Marine beteiligt sich mit vier Seefahrzeugen: dem Betriebsstofftransporter „Spessart“, dem Tender „Donau“, dem Einsatzgruppenversorger „Bonn“ und dem Hohlstablenkboot „Siegburg“. Die „Spessart“ gehört dabei zur ebenfalls beteiligten „Standing NATO Maritime Group 2“.

Ziel von „Joint Warrior“ ist, eine anspruchsvolle Trainingsumgebung für die Teilnehmer zu schaffen. Das gemeinsame Üben schafft einen internationalen Standard, der es den nationalen Streitkräften ermöglicht, als eine gemeinsame „Task Force“ in Krisengebieten eingesetzt zu werden. Die Teilübungen des Manövers umfassen so unterschiedliche Szenarien wie die amphibische Kriegsführung oder die Bekämpfung von Piraterie, aber auch die Abwehr von Luftangriffen auf einen Schiffsverband.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 wird der zweite Übungsabschnitt, „Joint Warrior 17-2“, stattfinden.
 

SeeStadtFest Bremerhaven


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"Bonn" - Einsatzgruppenversorger

Am SeeStadtFest Bremerhaven 2017 nimmt auch der Einsatzgruppenversorger (EGV) "Bonn" teil

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Einsatzgruppenversorger "Bonn"   © Deutsche Marine

Mit 174 Metern gehört die "Bonn" mit ihren Schwesterschiffen "Berlin" und "Frankfurt am Main" zu den größten Einheiten der Deutschen Marine. Sie ist 24 Meter breit und 44 Meter hoch. Das Versorgungsschiff ist mit zwei 20.000 PS starken Antriebsdieseln ausgestattet, die die 7.000 Tonnen Leergewicht auf bis zu 20 Knoten beschleunigen.

Im September 2013 in Dienst gestellt, ist EGV "Bonn" in Wilhelmshaven beheimatet. Dort halten sich die 170-Mann starke Besatzung unter Führung von Fregattenkapitän Jobst Berg aber meist nicht auf. 2016 nahm die "Bonn" an der Standing NATO Maritime Group 2 im Mittelmeer sowie der einsatzgleichen Verpflichtung in der Ägäis teil. Hier leistete die Besatzung der "Bonn" ihren Beitrag im Kampf gegen Schleuser im Mittelmeer. Zusätzlich war der Einsatzgruppenversorger das Flaggschiff des internationalen Verbands unter Flottillenadmiral Jörg Klein und führte verschiedenste Manöver und Ausbildung mit den anderen Nato-Nationen durch.

Als Versorgungsschiff ist eine Hauptaufgabe natürlich die Versorgung andere Schiffe. Dazu kann die "Bonn" bis zu 9000 Kubikmeter Kraftstoff bunkern, 230 Tonnen Lebensmittel und 100 Tonnen anderer Güter auf bis zu 70 Containerstellplätzen bevorraten. Diese können dann auf See bei sogenannten Seeversorgungsmanövern an andere Schiffe abgegeben werden. Mit bis zu 239 Mann Besatzung kann die BONN sowohl als Führungsplattform dienen, Bordhubschrauber beherbergen oder ein schwimmendes Lazarett bieten.

Im Jahr 2017 nahmen "Bonn" und Besatzung an zahlreichen multinationalen Manövern teil. Im Frühjahr fuhr die Einheit mit einer südafrikanischen Fregatte "Good Hope" in der Ostsee, dann folgte die Verbandsübung Joint Warrior vor der schottischen Küste. Im Anschluss an das SeeStadtFest in Bremerhaven heißt es für die "Bonn" Leinen los für das Manöver Baltops, wo fast 50 Einheiten aus einem Dutzend Nationen in der Ostsee eine große Übung fahren.

Open Ship vom 25. – 28. Mai 2017 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Art: Versorgungsschiff
Eigner: Deutsche Marine
Heimathafen: Wilhelmshaven
Länge über alles: 174,00 m
Breite: 24,00 m
Tiefgang: 7,9 m

Besatzung: 239

 

Joint Warrior ohne EGV "Frankfurt am Main"

Havarie: Sachschaden auf „Frankfurt am Main“

Wilhelmshaven, 17.03.2017.
Am 16. März wurde der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ abends beim Einlaufen in Wilhelmshaven beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Zurückgekehrt von einem Ausbildungsvorhaben lief der Einsatzgruppenversorger (EGV) „Frankfurt am Main“ wieder in den Marinestützpunkt ein. Das Schiff sollte gegen 21.45 Uhr rückwärts in einer Kammer der Seeschleuse Wilhelmshaven festmachen. Beim Zurücksetzen in die Schleuse berührte die „Frankfurt am Main“ den Betonvorbau der Schleuseninsel mit dem Heck. Der Schaden am Betonvorbau ist nach bisheriger Einschätzung vernachlässigbar. Die Schleuse selbst blieb unbeschädigt und kann weiter uneingeschränkt genutzt werden.

Am Heck des EGV ist ein Sachschaden entstanden. Der genaue Umfang der Havarie wird im Laufe der kommenden Tage festgestellt. Die für die kommende Woche geplante Teilnahme der „Frankfurt am Main“ am NATO-Großmanöver „Joint Warrior“ musste abgesagt werden. Wie geplant werden der EGV „Bonn“ der Tender „Donau“ und das Hohlstablenkboot „Siegburg“ zu diesem Manöver auslaufen. Bei „Joint Warrior“ trainieren die beteiligten Nationen die internationale Zusammenarbeit in der Über- und Unterwasserseekriegsführung.

 

Manöver abgeschlossen

Deutsch-Südafrikanisches Manöver „Good Hope VII“ abgeschlossen

Rostock, 13.03.2017.
Mit dem Einlaufen der südafrikanischen Fregatte „Amatola“ in den Marinehafen Warnemünde am 10. März ist die binationale Marineübung „Good Hope VII“ zu Ende gegangen. Das Manöver war Fortführung einer Tradition und Premiere zugleich.

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Die Verbindungsoffiziere der südafrikanischen Marine und Luftwaffe mit Freude an der Arbeit (Quelle: 2017 Bundeswehr / Sascha Jonack)

Seit dem 24. Februar hatten die Südafrikanische Marine und die Deutsche Marine seit Beginn der Manöverreihe „Good Hope“ erstmals in deutschen Gewässern gemeinsam Verfahren und Taktiken geübt. Die Gäste vom Kap der Guten Hoffnung haben in diesem Rahmen ebenfalls zum ersten Mal das Seebataillon in Eckernförde und das Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr in Neustadt, Holstein, besucht.

Dieses Jahr trainierten die Besatzungen der Fregatte „Augsburg“ und des Einsatzgruppenversorgers „Bonn“ gemeinsam mit ihren südafrikanischen Kameraden der Fregatte „Amatola“. Unterstützt wurden sie auch von der Luftwaffe der Bundeswehr. Insgesamt waren etwa 500 Soldaten beider Nationen am Manöver beteiligt.

Bevor für die Schiffe die „heiße Phase“ auf See begann, sind Teile der Crew der „Amatola“ zunächst zur Schadenabwehrausbildung nach Neustadt gegangen. Hier haben die südafrikanischen Marinesoldaten in einem realistischen, aber sicheren Umfeld echte Brände gelöscht und schwere Wassereinbrüche gestoppt. In Eckernförde ließ sich das Boardingteam der „Amatola“ von den deutschen Seesoldaten Ausrüstung und Verfahrensweisen ausführlich präsentieren.

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Eine Frau Hautpgefreiter der Deutschen Marine auf dem Flugdeck der „Bonn“ (Quelle: 2017 Bundeswehr / Sascha Jonack)

Am 1. März lief der Manöverband aus dem Marinestützpunkt Kiel für die ersten Ausbildungsabschnitte auf See aus. Gemeinsam schossen deutsche und südafrikanische Marinesoldaten auf simulierte Seeziele und übten im anschließenden „Weekly War“ noch einmal das „innere Gefecht“: die Abwehr von Lecks und von Feuer an Bord. Ein „Flashback“ an das Gelernte in Neustadt.

Die zweite Woche von „Good Hope VII“ nutzten besonders die Marineflieger beider Nationen zum intensiven Üben: Für sie stand die Ausbildung des Flugbetriebspersonals und der „Flight Deck Officers“, der Einweiser auf den Hubschrauberlandedecks der Fregatten und des Versorgers, im Fokus.

Das Wochenende zwischen den Übungsfahrten hatte für Gäste und Gastgeber noch einen Moment des Gedenkens geboten. Anlässlich des 100. Jahrestages des Untergangs des südafrikanischen Truppentransportes „Mendi“ am 21. Februar 1917 im Englischen Kanal hatten der deutsche Verbandsführer Fregattenkapitän Volker Blasche und der Kommandant der „Amatola“ Kapitän zur See Max Roux einen Kranz in der Gedenkhalle des Marineehrenmals Laboe niedergelegt.

Nach dem Manöver durften die Südafrikaner noch ein freies Wochenende in Warnemünde und Rostock genießen. Die „Amatola“ kehrt jetzt nach ihrem Auslaufen am Montagmorgen zurück in die Heimat.

(Weitere Fotos in der Bildergalerie)

 

Good Hope VII beendet

Deutsch-südafrikanisches Marinemanöver in Ostsee beendet

Hamburger Abendblatt  11.03.2017

Deutsch-suedafrikanisches-Manoever

Deutsch-südafrikanisches Manöver.  Foto: dpa

Rostock. Deutsche und südafrikanische Soldaten haben bei ihrer ersten gemeinsamen Übung "Good Hope" (Gute Hoffnung) in der Ostsee die Abwehr von Schiffsangriffen und die Bekämpfung von Bränden und Lecks an Bord geübt. Zum Abschluss des zehntägigen Manövers liefen die beteiligten Schiffe - die deutsche Fregatte "Augsburg", der Einsatzgruppenversorger "Bonn" und die südafrikanische Fregatte "Amatola" - am Freitag im Rostocker Hafen ein. Die Übung mit rund 600 deutschen und südafrikanischen Soldaten sei erfolgreich verlaufen, sagte der Marine-Sprecher Carsten Poll in Rostock.

Die gemeinsamen Manöver hätten bereits Tradition, sie hätten bislang aber stets in den Gewässern vor Südafrika stattgefunden. In diesem Jahr habe die "Amatola" jedoch an einem Gedenken zum 100. Jahrestag des Untergangs des britischen Truppentransporters "Mendi" im Ersten Weltkrieg vor der Isle of Wight teilgenommen. Deshalb sei das gemeinsame Manöver in der Ostsee abgehalten worden. Die gesamte Besatzung der "Mendi" war im Februar 1917 ums Leben gekommen; sie bestand vornehmlich aus Südafrikanern.

Das Manöver hatte nach Worten Polls am 1. März in Glückstadt (Schleswig-Holstein) mit Übungen zur Brand- und Leckbekämpfung begonnen. Anschließend folgten Manöver auf See. Die "Bonn" soll den Angaben zufolge am Samstag Rostock verlassen, die "Amatola" und die "Augsburg" am Montag.

 

 
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