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Wilhelmshaven und Emden : erster Besuch auf „unserer“ Bonn, 29.11. – 1.12.2011

Nach den ersten beiden Besuchen von Abordnungen der sich formierenden Besatzung des dritten Einsatzgruppenversorgers Bonn in ihrer Patenstadt am Rhein, erwachte ganz offensichtlich im Team um den designierten Kommandanten, FKpt Björn Laue, der Wunsch, etwas von der Gastfreundschaft zurückzugeben die die Soldatinnen und Soldaten erfahren hatten. Anlaß dieser Reisen war zum einen der Tag der Deutschen Einheit – in diesem Jahr von Nordrhein-Westfalen ausgerichtet – sowie zum anderen der Weihnachtsmarkt wo  Mitglieder der Besatzung selbst hergestellten Glühwein der Spitzenklasse ausschenkten und in kürzester Zeit einen mehr als ansehnlichen Verkaufserlös ausweisen konnten der einer karitativen Vereinigung in Bonn gespendet wurde. Beide Ereignisse waren ein großer Erfolg und die Präsenz der blauen Uniformen wurde von der Bevölkerung mehrheitlich sehr positiv aufgenommen. 

Die Einladung nach Wilhelmshaven, einschließlich eines Abstechers nach Emden um das sich in der Endausrüstung befindende Schiff zu besichtigen, folgte prompt. Am 29.11. 2011 machte sich dann der Vorstandsvorsitzende, Botschafter a.D. Hans-Joachim Heldt, der Schatzmeister Bodo Buhse sowie die Mitglieder Günther Barthelt und Norbert F. Sauermilch auf den Weg an die Nordseeküste. Nach einer herzlichen Begrüßung im Marine-Stützpunkt durch FKpt. Laue und Mitgliedern seiner Besatzung verlegten wir zum traditionellen Einlaufbier mit anschließendem Abendessen in das Offizierheim, das sich in einem alten, repräsentativen Gebäude in der Stadt befindet. Nach dem Austausch von Worten der Begrüßung durch den designierten Kommandanten – er hatte über 10 Mitglieder seiner Crew (Mannschaften, Maate, Bootsleute und drei weitere Offiziere, darunter auch 2 Damen) mitgebracht – und unserem Vorstandsvorsitzenden, überreichte unser Schatzmeister, Herr Buhse, im Auftrag des Freundeskreises ein Monopoly-Spiel mit einem speziellen Bezug zur Patenstadt Bonn. Anschließend übergab Mitglied Norbert F. Sauermilch je ein Exemplar seiner drei bisher erschienenen Bücher – alle mit Bezug zur Marine bzw. Seefahrt – mit dem Wunsch an FKpt Laue daß diese den Grundstock der zukünftigen Bordbücherei bilden mögen. Unser Vorstandsvorsitzender wies dann noch darauf hin daß es wohl kaum einen weiteren Freundeskreis gäbe der in seinen Reihen einen Autor vorweisen könne.

Am folgenden Morgen, pünktlich um 06.00 Uhr,  pfiff es nach alter Marinetradition und es ertönten die Rufe „Reise, Reise, Aufstehen“ dargebracht von einem Spezialisten, Obermaat Felix Wendisch. Wir waren höchst angetan von dieser Geste !  Nach Einnahme der reichhaltigen Truppenverpflegung und einer Fahrt durch den Stützpunkt bei bestem Wetter (wir sahen eine sehr repräsentative Versammlung von Einheiten der Deutschen Marine, u.a. einen Einsatzgruppenversorger, eine Korvette, Fregatten der drei im Dienst befindlichen Klassen, 122,123 und 124 sowie einige kleinere Schiffe), ging es nach Emden wo „unser“ Schiff , nachdem Teile in Flensburg und Wolgast hergestellt worden waren, zusammengebaut und ausgerüstet wird. Nach einer kurzen Einweisung auf dem Gelände der Emder Werft & Dockbetriebe (EWD) und der Ausgabe der obligatorischen Helme, begann die Besichtigung der Bonn unter der überaus informativen & kompetenten Führung der Herren Rohlfs (Arge) und Offermann (Luerssen). Wir waren ca. 2 ½ Stunden unterwegs und kämpften uns von den unteren Lagerräumen im Bauch des Schiffes durch viele enge Gänge mit Kabeln die überall von den Decken hingen und über weitere Hindernisse zur Brücke – ein Höhenunterschied von ca. 40 m !  Danach waren wir für den Imbiß im Besprechungsraum der Werft sehr dankbar. Hier lernten wir die Herren Dr. Eckel (GeschF EWD), Wiegratz (ProjL Arge) und Schmidt (ProjL EWD) kennen mit denen es weitere interessante Gespräche gab. Sie zeigten sich sehr beeindruckt vom Engagement mit der wir die Patenschaft vorantreiben.

Auf der Rückfahrt hielten wir kurz an einem Punkt hinter dem Deich von dem sich ein großartiger Blick über den Jadebusen eröffnete.  Es folgte ein Museumsbesuch und ein Gang über den Wilhelmshavener Weihnachtsmarkt. Der Glühwein war allerdings nicht mit dem Eigengebräu, das die unsere Mariner in Bonn kredenzten, zu vergleichen wie mir die Kameraden einstimmig berichteten. Das Abendessen wurde dieses Mal in der UHG im Stützpunkt serviert – wir waren begeistert von der Qualität der Speisen und dem Service.

Der Abreisetag, 1.12.2011, fing mit einer großen Überraschung an. Kommandant und fünf weitere Mitglieder seines Teams hatten für uns ein Frühstück außerhalb der Kasernenmauern arrangiert. Dies war eine willkommene Gelegenheit im kleinen Kreis die Planungen für weitere Besuche und Gegenbesuche zu erörtern. Dabei ging es besonders um die Schiffstaufe, die Indienststellungsfeier, die Übergabe des Schiffsmodells an die Stadt Bonn sowie um die mögliche Teilnahme von Abordnungen der Besatzung am Bonner Karneval und an der Großveranstaltung „Rhein in Flammen“. Nach beiderseitigen, herzlichen Worten des Dankes, verabschiedeten wir uns und drückten die Hoffnung für ein baldiges Wiedersehen, spätestens aber im April in Emden, aus.

Geschrieben von Norbert F Sauermilch



 
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