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Gemeinsame Übung

Deutsche und südafrikanische Soldaten üben in der Ostsee

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Südafrikanische Fregatte(l) liegt am Kai vor dem deutschem Einsatzversorger. Foto: dpa

Kiel. Rund 600 deutsche und südafrikanische Soldaten üben bis Mitte März in der Ostsee die Abwehr von Angriffen auf Schiffe. Erstmals finde das Manöver "Good Hope" (Gute Hoffnung) in deutschen Gewässern statt, sagte Fregattenkapitän Volker Herbert Blasche am Dienstag in Kiel. Neben dem Einsatzgruppenversorger "Bonn" und der Fregatte "Augsburg" nimmt daran auch die 121 Meter lange südafrikanische Fregatte "Amatola" mit 175 Soldaten an Bord teil.

Erstmals stechen die Schiffe am Mittwoch in See. Neben Schießübungen trainieren die Soldaten dann auch die Abwehr von terroristischen Angreifern auf Schnellbooten. "Schwerpunkt der Ausbildung wird sein die Schadensabwehr an Bord eines Kriegsschiffes zu üben", sagte Blasche. "Dafür haben wir in der Ostsee in der Neustädter Bucht hervorragende Möglichkeiten."

Am Wochenende werden die Schiffe in Kiel zurückerwartet. In der kommenden Woche stehen dann seemännische Übungen zwischen den Schiffen auf dem Programm. Geplant sind auch Übungen mit Hubschraubern und Marinefliegern. "Abgesehen vom kalten Wetter hatten wir einen sehr herzlichen Empfang in Kiel", sagte der südafrikanische Kapitän zur See Francois Roux. Geplant ist auch ein Besuch in Rostock am 10. März.

 
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