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Ankerauffrischung

Keine Chance für Rost

Freundeskreis renoviert über 100 Jahre alten Anker

Bonn (we). Der Freundeskreis Einsatzgruppenversorger Bonn e.V. hat den Anker, der seit August 2014 am Bonner Rheinufer auf der Höhe des "Schänzchens" liegt, neu angestrichen. Das 9 Tonnen schwere eiserne Ungetüm wäre ansonsten vor Rost nicht gefeit. "Der Anker stammt wohl von einem Linienschiff der Kaiserlichen Marine und hat eine Prägung vom Hersteller aus dem Jahre 1913. Es ist seinerzeit eher versehentlich geborgen worden", sagt Bodo Buse, Ex-Mariner und Vorsitzender des Vereins.

Die Männer des Freundeskreises und ihr maritimes Symbol:
Der Anker glänzt nach erfolgtem Anstrich wie neu.Foto: we

Das Schiff, um das es dem Freundeskreis und dessen Marinefans aber in der Hauptsache geht, ist ein Nachschubschiff mit Namen "Bonn". Und eines der größten der deutschen Marine. Zur Zeit übt die Crew die Einsatztauglichkeit unter Nato-Ägide in Plymouth. Sollten die dortigen Prüfungen und Tests zur allseitigen Zufriedenheit ausfallen, ist danach die Ostsee das Ziel.
Irgendwann soll die "Bonn" dann Flüchtlinge im Mittelmeer transportieren. Außer dem Namen sind an Bord des Schiffes einige Schilder angebracht, die den Soldaten die Stadt näherbringen sollen, auf deren Namen ihr Schiff getauft ist. So findet sich dort beispielsweise das "Schänzchen" wieder.

Während des fünfjährigen Bestehens des Vereins organisierten die Vereinsmitglieder bislang 14 Besuche der Crew in ihrer Patenstadt. Fünfzehn Mal waren Bonner Gäste auf der "Bonn" zu Gegenbesuch. Die Freundschaft wird regelmäßig gepflegt etwa auch auf dem Bonner Weihnachtsmarkt, auf dem die Besatzung der Bonn regelmäßig vertreten ist. 167 Mann Besatzung hat die "Bonn" in Friedenszeiten, für bis zu 239 Crewmitglieder ist der Einsatzgruppenversorger ausgelegt. Das Wortungetüm "Einsatzgruppenversorger" kennzeichnet ein Nachschubschiff. Das sorgt im Falle eines Falles dafür, dass die vorgelagerten Kampfschiffe doppelt so lange im Einsatzgebiet bleiben können wie ohne Hilfe des Nachschubschiffes.

Die "Bonn" hatte eine Bauzeit von 3 1/2 Jahren und steht seit 2013 im Dienst der deutschen Marine. Sie verdrängt 20.900 Tonnen und hat einen Tiefgang von 7,90 Metern. Zweimal 7.200 KW sorgen für eine Dienstgeschwindigkeit von 20 Knoten. Der Freundeskreis umfasst 82 Mitglieder. Die Marinefans organisieren kulturelle und gesellige Veranstaltungen rund um die "Bonn" und deren Patenstadt.

 
Freunde und Förderer

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